Throwback Reha / Part 2 11.12.2018-19.01.2019

Ja also wir waren happy, das wir die Bewilligung erhalten habenđź‘Ť. Und dann fiel mir die Adresse der Klinik ins Auge. 800 km entfernt🤔. Ich habe mich im Internet ĂĽber die Klinik informiert… eine wirklich tolle Klinik fĂĽr Bens BedĂĽrfnisse, muss ich zugeben. Aber 800 km entfernt und in der 16. Schwangerschaftswoche fand ich es dann doch auch etwas sehr weit und auch der Papa war nicht so begeistert. Er konnte uns aus beruflichen GrĂĽnden nicht fahren, das stand fest. 800 km mit Ben, der noch nicht laufen kann und mit Gepäck und in der 16. Woche schwanger Zug fahren…? Nee das habe ich mir nicht zugetraut. Wir habe echt lange mit uns gehadert was wir machen soll. Es ging doch nicht um uns, sondern um Ben und das er, bevor sein Geschwisterchen kommt, nochmal – das erste Mal – zur Reha fahren kann. Wenn das Mädchen oder der Junge (wir haben uns das Geschlecht nicht sagen lassen) da ist, wird es dafĂĽr wahrscheinlich nicht mehr viel Zeit geben?! Dann bekamen wir die Einberufung von der uns zugeteilten Klinik: 13.02.-20.03.2020. Ă„hm die Abreise nach Hause wäre 1 Tag vor dem errechneten Entbindungstermins gewesen. Das ging natĂĽrlich gar nicht. Und weiter ging der Kampf. Ich möchte gerne erwähnen, das die Institution die den Rehaantrag bewilligt hatte, um meine Umstände wusste und den Entbindungstermin kannte. In dem Telefonat wurde ich auch ziemlich direkt und unfreundlich darauf hingewiesen, das es dann eh schwierig werden wĂĽrde, auf Grund der Schwangerschaft, ĂĽberhaupt eine Klinik zu finden die mich aufnimmt.

Ich informierte mich selber ĂĽber Kliniken die fĂĽr Bens BedĂĽrfnisse in Frage kämen. Ich rief dort an und fragte, ob es zeitnah noch Kapazitäten gibt. War leider nicht so einfach wie ich es mir vorgestellt habe. Ich bat also um Verständnis das ich die vorgeschlagene Klinik und den Zeitraum nicht akzeptieren kann und bat parallel um Alternativen. Ich bekam ein Schreiben das eine weitere Klinik die angefragt wurde keinen Platz fĂĽr uns hätte und es bei der bereits bestehenden Zuweisung bleiben wĂĽrde. Also man verliert in solchen Momenten echt den Glauben ans Gute. Wieder telefonierte ich mit irgendeinem Sacharbeiter – einem wirklich sehr netten und engagierten, möchte ich hier auch mal erwähnen – aber leider nicht mit dem der unseren Antrag schriftlich betreute und Entscheidung traf. Wir befinden uns ĂĽbrigens gerade schon im Monat November. Wieder vergingen 3 Wochen ohne eine Antwort – ich hab’s schon aufgegeben und damit abgeschlossen vor der Entbindung mit Ben eine Reha antreten zu können. Am 22.11. dann Post. Eine Rehabewilligung fĂĽr eine Klinik in Brandenburg. Aufnahme ab 11.12.2018, geil. Warte kurz, 4 Wochen? Das bedeutet ĂĽber Weihnachten. Wir haben uns nach einer pro und contra Abwägung fĂĽr Ben, fĂĽr diese Reha entschieden. Ăśber Weihnachten durften wir nach Hause, das war uns wichtig.

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